Wie in den vergangenen Jahren nahmen auch wir von der CDU Herborn, wie viele andere Bürgerinnen und Bürger die Einladung ins Herborner Schloss gerne an. Zu Gast war die Vizepräsidentin des hessischen Landtages, Frau Angela Dorn. Auch unser Stadtverordnetenvorsteher J. Michael Müller hielt ein Grußwort für die Anwesenden.
In allen Redebeiträgen wurde trotz aller unterschiedlicher Auffassungen nicht das Trennende, sondern das, was uns eint und uns alle antreibt, betont: der Einsatz für die Menschen dieser schönen Stadt.
Eine Besonderheit in Herborn ist das kollegiale Miteinander über alle Fraktionsgrenzen hinweg: miteinander reden, Lösungen und Kompromisse finden, um buchstäblich „der Stadt Bestes“ zu suchen.
Ich musste vor kurzem in Bezug auf Herborn von „Politischen Schlammschlachten“, „Fraktionszwang“ und dem Vorwurf, dass alle Fraktionen nur nach den Zwängen ihrer Parteien auf Bundesebene entscheiden würden, lesen.
Wer das oder ähnliches behauptet, spricht entweder aus Unkenntnis oder Böswilligkeit. Alle politisch engagierten Bürgerinnen und Bürger handeln aus tiefster Überzeugung heraus für die Menschen dieser Stadt – ganz gleich ob CDU, Grüne, SPD, FWG oder FDP/SGH: Sich einer Partei oder Wählergruppe anzuschließen, bedeutet nicht, seinen freien Willen abzugeben, sondern immer im Diskurs zu bleiben. Auch wenn wir manchmal – auch in den eigenen Fraktionen – sehr unterschiedliche Auffassungen vertreten: wir reden miteinander, diskutieren, wägen ab und entscheiden – darum mache ich seit 14 Jahren so gerne Politik in und für Herborn.
Wir bedanken uns für diesen schönen Vormittag und bleiben weiterhin kollegial miteinander verbunden!




